Montag, 10. März 2014

Rezension: Das Falsche in mir von Christha Bernuth

Eine Bluttat für die er gebüsst hat.
Seine Begierde. Die er jahrelang unterdrückt hat.
Die Nacht, die ihm zum Verhängnis wird.

Lukas Salfeld hat als Jugendlicher seine Freundin ermordet und dafür im Gefängnis gesessen. Nach seiner Entlassung führt er jahrzehntelang ein normales Leben und glaubt, seine gefährlichen Triebe im Griff zu haben. Bis plötzlich wieder ein junges Mädchen nach dem gleichen grausamen Muster getötet wird und er sofort unter Verdacht gerät. Geradezu besessen macht Salfeld Jagd auf den Täter. Doch was, wenn er es selbst ist.den er jagt? Denn er hat keinerlei Erinnerungen an die Mordnacht....
Aufbau und Handlung:: Erzählt wird aus der Sichtweise zu einem von Lukas Salfeld zum anderen auch von Komissarin Rastegard. Eine sehr komplexe Handlung, Die sehr schleppend vorangeht, aber dennoch eine faszinierende Wirkung hat. Lukas wirkt als Täter völlig unglaubwürdig, man könnte sagen, er wirkt verweichlicht. Dennoch kommt im Laufe des Buches immer mehr ans Tageslicht. Jeder hat seine Leichen im Keller. Wie sehr das wird erst am Ende des Buches klar.

Meine Meinung: Eine sehr komplexe Geschichte. Die Erzählweise geht mehr als schleppend voran. Lukas Salfeld wirkt auf mich eigenbrötlerisch und als Mörder nicht tauglich. Die zweite Person Lenader Kern war da überaus glaubwürdiger und er wurde auch für mich menschlicher ebenso wie Komissarin Rastegard, die an Lukas´ Unschuld glaubt. Das Buch ist in 3 Teile unterteilt. Im zweiten Teil wurde es dann allmählich spannender. Die Grundsätze dieses Buches sind Missbrauch und Mord. Mich hat nur etwas gestört, das anscheinend jeder irgendwie so ein Erlebnis hatte, meiner Meinung nach etwas unglaubwürdig, aber okay darüber kann man hinwegsehen. Wirklich flüssig liest sich das Buch meiner Meinung nach nicht, man gerät immer wieder ins stocken. Aber letztendlich war es ein gutes buch mit einem guten Thema

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