Montag, 10. März 2014

Rezension: Herzgrab von Andreas Gruber

Wenn Liebe zur Obsession wird und Rache zum blutigen Wahn ...
Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen ... Anm. Die beiden Ermittler sind nicht geschieden sondern noch verheiratet, befinden sich lediglich in einer Krise, die sie zu lösen im Begriff sind.

Meine Meinung:
dies war mein drittes Buch von Andreas Gruber. Und ich finde es erstaunlich, er schafft es immernoch mehr, jedes Buch zu toppen, wo man eigentlich schon denkt, besser kann es eigentlich nicht mehr werden. Spannung und Witz war von der ersten Seiten an da, eine tolle Kombination, so frieren die Gesichtsmuskeln nicht ein. Die Handlungsstränge wurden langsam aufgebaut, man wurde immer mal wieder in die Irre geführt, was ich ja besonders schätze. Oftmals konnte ich keine klaren Zusammenhänge herstellen, aber im temporeichen Finale wurde alles aufgeklärt. Und man konnte alles sehr gut nachvollziehen, allerdings hab ich mit einem solchen Ende nicht im Traum gerechnet. Die Personen waren sehr realistisch dargestellt, so das man sich sehr gut reinfinden konnte. Der Schreibstil war sehr flüssig, so wie man das von dem Autor gewohnt ist.
Ich warte schon voller Vorfreude auf den nächsten Roman von ihm

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen