Dienstag, 11. März 2014

Rezension: Noah von Sebastian Fitzek

Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat.

Ich bin ein sehr grosser Fitzekfan seit erster Stunde. Und obwohl ich seine Psychothriller liebe, empfand ich Noah als etwas ganz besonderes. Ich würde es jetzt auch nicht als Thriller bezeichnen, das Genre ist für mich nicht klar definierbar.
Die Thematik regt zum nachdenken an, aber ich wage zu bezweifeln, das es was verändern wird.
Es war sehr flüssig geschrieben ( alles andere hätte mich auch gewundert) und ich hatte das Gefühl mittendrin zu stecken. Bei mir entstand direkt ein Kopf Kino. Die Menschlichkeit kam auch nicht zu kurz.
Schmunzeln durfte ich auch hin und wieder, was ich sehr wichtig finde, gerade bei so einem Thema.
Ich fand es toll, das sich der Autor mal von seinem üblichem Genre wegbewegt hat um etwas neues zu schaffen. Ich finde, das ist ihm sehr gut gelungen
Ich warte schon erwartngsvoll auf sein nächstes Werk.

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