Sonntag, 27. Juli 2014

Rezension: Angelika Lauriel - Frostgras

 Mein Dank gilt hierfür dem Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag .
Sie waren so freundlich, mir ein Leseexemplar zukommen zulassen.
Mein besonderer Dank gilt hierfür Angelika Lauriel, es war mir ein Genuss dein Herzensbuch zu lesen, vielen Dank dafür.

















Quelle: amazon


Ein sehr tiefsinniges Buch, daß zum nachdenken anregt und berührt


Seitenanzahl: 240
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (15. März 2013)
ISBN-10:  3862652475
ISBN-13:  978-3862652471


Über die Autorin:
Angelika Lauriel, geboren 1967, ist Übersetzerin und Dolmetscherin für Englisch und Französisch. Nach ihrem Studium lebte sie ein Jahr in der Toskana und gründete wenig später eine Familie. In dieser Zeit hat sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt, die für sie rasch zum Beruf wurde. »Frostgras« ist nach zwei Kinderkrimis und einem Chicklitkrimi ihr vierter Roman. Die Autorin lebt mit ihrer Familie im Saarland.

Klappentext:
 Die Begegnung mit einem Unbekannten, dessen Blick sie berührt, stellt das Leben der 18-jährigen Julia auf den Kopf. Als sie sein Notizbuch findet und darin auf poetische Texte und Zeichnungen stößt, die sie auf eigenartige Weise aufwühlen, ahnt sie, dass mehr dahinter steckt als eine Schwärmerei für einen hübschen Jungen. Eigentlich sollte Julia rundum zufrieden sein. Sie beginnt gerade ein Psychologiestudium, hat mit Paul einen treuen Freund, den sie schon seit Sandkasten­tagen kennt, und nabelt sich langsam, aber sicher von ihrer besitzergreifenden Mutter ab. Doch Julia ahnt, dass das fremde Tagebuch ein Familiengeheimnis birgt, mit dem auch sie verbunden ist. Ihre unermüdlichen Nachforschungen und die unbequemen Fragen, die Julia nicht nur sich selbst, sondern auch Paul und ihrer Mutter stellt, führen sie schließlich auf die Spur einer gigantischen Lüge. Darf sie Jan, den Fremden, lieben und wird sie ihrer Mutter noch trauen können? Julia setzt bei ihrer Suche alles aufs Spiel.

Aufbau und Handlung:
Eine Begegnung verändert Julias ganzes Leben.
Plötzlich stellt sie alles in Frage, ihre Beziehung zu Paul und auch die zu ihrer Mutter.
Sie wird von Zweifeln geplagt und ist auf der Suche nach etwas, weiß jedoch nicht wonach.
Sie weiss nur, sie fühlt sich nicht vollkommen, es fehlt etwas.
Hat es mit dem dunkelhaarigen Jungen zutun, dem sie seitdem nicht vergessen kann und dessen Notizbuch sie jetzt hat?
Sehr gefühlvoll wird das Seelenleben von Julia geschildert. Man kann nicht anders, man fühlt sich ihr sofort verbunden und sucht mit ihr gemeinsam.
Julia ist ein eher in sich gekehrter Mensch, ebenso wie Jan.
Die Perspektiven von verschiedenen Protagonisten helfen, den Kern des Buches zu verstehen und nachzuvollziehen.
Eine Lektüre die uns auch klar macht, wie wichtig Bindungen sind und wo sie uns hin führen können.
Es ist ein sehr tiefsinniges Buch, das uns selber auch zum nachdenken bringt.
Ich hab mich öfters bei der Frage ertappt.
Wer sind wir und was wissen wir wirklich?
Und ist die Wahrheit wirklich immer wichtig oder ist es nicht besser manchmal zu Schweigen.
Denn was wir alle eigentlich wollen, ist den uns geliebten Menschen nicht zu verletzen.
Angelika Lauriel beschreibt hier sehr eindrucksvoll, wann es besser ist die Wahrheit zu sagen und wann nicht.
Sie überzeugt durch einen flüssigen Schreibstil und kurze Kapitel.
Jedoch gewährleistet, das nicht ein schnelles vorankommen.
Ganz einfach aus dem Grund, weil man zwischendurch erstmal alles verinnerlichern und verstehen muss, um den Kern dieses Buches zu ergründen.
Langatmig oder langweilig wird es zu keinem Zeitpunkt, es ist einfach sehr interessant und man möchte wissen, wo es uns hinführt.
Das Kopfkino hat dazu beigetragen, daß ich teilweise ziemlich emotional war.
Ein Buch das ich jedem empfehlen kann, der gern tiefsinniges liest.

Meine Meinung:
Mit diesem Buch hat mich die Autorin restlos überzeugt. Ich fand es ergreifend, die Geschichte von Julia.
Und sie hat auch in mir sämtliche Fragen zurückgelassen.
Ein Buch das zum nachdenken anregt und mich nicht kaltgelassen hat.


Montag, 21. Juli 2014

Rezension: Angelika Lauriel - Schüssel mit Sprung

Als erstes gilt mein herzlichster Dank Angelika Lauriel, die mich fragte, ob ich dieses Buch lesen und renzensieren würde.
Ich möchte ebenso dem  Bookshouse Verlag danken. Sie waren so freundlich mir das E-book als Rezensionsexemplar zu überlassen. Vielen Dank.


Quelle: Bookshouse Verlag


Sanne und ihre Schüssel mit Sprung, ein spritziger Roman über das Leben und die Liebe. Man muss ihn einfach lieben.


Details zum Buch

Erschienen:
Jun. 2014


Umfang:
433.720 Zeichen

Format:
12 x 19 cm

Seiten:
276


Verlag:
bookshouse


ISBN´s:       
9789963523733 (P-Book)
9789963523740 (.pdf)
9789963523757 (.epub)
9789963523764 (.mobi)
9789963523771 (.prc)

Preis:
4,99´€ (E-book)
12,99€ (P-Book)

Klappentext:
Welch eine Hiobsbotschaft: Sanne, glücklich verheiratete Mutter zweier Kinder, muss für drei Wochen die Schwiegereltern aufnehmen, weil deren Haus renoviert wird. Ex-Schuldirektor Matthias plant alles generalstabsmäßig durch und reagiert auf Unvorhergesehenes nervös, während Rosemi ihren Putzfimmel in vollen Zügen auslebt. Beide Eigenschaften liegen der künstlerisch arbeitenden Sanne nicht sehr. Wirklich kritisch wird es, als ihr Mann Axel plötzlich auf Geschäftsreise muss. Wie soll sie bloß zwischen den Hardcore-Alpinisten, ihrer eifersüchtigen Mutter und den meuternden Kindern heil hindurchnavigieren?
Das Chaos wächst, weil ihr ein arbeitsreicher Illustrationsauftrag erteilt wird. Unter solchen Umständen kann sie unmöglich auch noch Hausputz machen.
Als ein Unfall Sanne zu ein paar Tagen Ruhe im Alpiklinikum zwingt, denkt sie zuerst an einen Segen, wäre da nicht ihre Jugendliebe, die nun auch noch ihre Gefühlswelt auf den Kopf stellt. Ist Kai der edle Ritter, der zu ihrer Rettung aus dem Durcheinander eilt?

Aufbau und Handlung:
Sanne ist Chaos-Queen hoch drei. Und so überaus liebenswert, daß man sie einfach nur knuddeln möchte. Sie lebt am liebsten nur für ihre Malerei. Ihr Haus könnte in Trümmern liegen, sie würde es nicht mal bemerken. Doch plötzlich kündigt sich der Besuch ihrer Schwiegereltern an, Sanne hat ihr ok gegeben, aber natürlich weiss sie nichts mehr davon.
Warum?
Sie hat natürlich gemalt. Nun bricht die Panik bei Sanne aus, ganze 3 Wochen wollen die Schwiegereltern bleiben.
Plötzlich bekommt sie einen neuen Auftrag, den sie noch erledigen muss und ihr Mann geht natürlich auf eine 2wöchige Geschäftsreise.
Da ist natürlich Chaos vorprogrammiert.
Aber Sanne, wäre nicht Sanne, wenn nicht alles irgendwie werden würde.
Manch einer kennt das ja, Schwiegereltern im Haus, oder vielleicht sogar noch die eigenen Eltern. Sie wuseln dann womöglich noch im eigenen Haushalt rum.
Wenn wir ehrlich sind, möchte das keiner von uns.
Dieser spritzige Roman ist eine Geschichte die aus dem puren Leben gegriffen ist.
Mit viel Witz und Charme wird er uns präsentiert, dadurch das der Schreibstil der Autorin wunderbar flüssig ist, fliegen wir mit Sanne durch das Buch.
Und es zeigt uns. Das es nicht unbedingt ein Fehler sein muss, wenn wir solchen Besuch bei uns haben.
Erstens könnte es eine gute Lektion für uns sein und zweitens lernen wir uns vielleicht noch besser kennen und verstehen.
Die Personen des Romans sind überaus erfrischend. Aber natürlich wie in jedem guten Roman können wir nicht alle mögen. Aber hier gelingt es doch fast.
Ein bisschen negative Energie hätte noch mehr Würze in den Roman gebracht.
Der Titel finde ich gut gewählt, passender hätte man ihn einfach nicht wählen können.
Alles in allem ein überaus empfehlender Roman bei dem sich die Lachmuskeln melden.  

Meine Meinung:
Hin und wieder muss auch mal so ein Roman sein.
Und was soll ich großartig sagen, ich liebe ihn einfach.
Die ganze Geschichte wird so gut rübergebracht, dass er einfach nur gute Laune versprüht.
Ich konnte wahrhaftig alles Live und in Farbe vor mir sehen, daß regt natürlich das sonnige Feeling noch mehr an.
Man sollte sich Sanne und ihre Chaosfamilie auf keinen Fall entgehen lassen.
Volle Punktzahl.

Rezension: Ines Thorn - Wolgatöchter




















Quelle: amazon

Ein wundervoller historischer Roman über das Leben an der Wolga und dem Schicksal der Familie Reiche das tief berührt und nicht mehr loslässt.

Seitenanzahl: 384
Verlag: Wunderlich (18.Juli 2014)
ISBN-10: 3805208626
ISBN-13:  978-3805208628
Preis: 16,95€

Die Autorin:
Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Bei Wunderlich erschienen zuletzt ihre Romane "Teufelsmond" und "Das Mädchen mit den Teufelsaugen".
Mehr können sie auf der Homepage der Autorin erfahren: Ines Thorn 

Klappentext:
Frankfurt, im Jahr 1765. Die Schwestern Annmarie, Aurora und Lydia leben in ständiger Furcht, denn ihr Vater Georg Reiche wird als Kunstdieb und Kunstfälscher im ganzen Land gesucht. Da begegnet Reiche durch Zufall einem Werber aus dem großen russischen Reich. Im Auftrag von Katharina II. soll er deutsche Bürger in ihr Land holen. Endlich scheint sich für die heimatlose Familie ein Ausweg aufzutun. Doch Russlands Härte trifft sie unerwartet. An der Wolga folgen auf kalte, raue Winter heiße, staubige Sommer. Das Haus, in das die Reiches einziehen, wurde einst von Kalmücken überfallen, die dort lebende Familie ermordet. Immer obsessiver begibt sich Annmarie auf die Spuren von Mariann, der ermordeten Tochter, während Aurora sich mit einem jungen Balten auf eine gefährliche Affäre einlässt und Lydia zwischen zwei Männer wählen muss: dem, den sie liebt und dem, der das Überleben an der Wolga sichert. Die Schwestern kämpfen für den Erhalt ihrer Existenz, für die große Liebe und den verdienten Erfolg - kurz: Sie kämpfen um ein Leben, das seinen Namen verdient...

Ablauf und Handlung:
Dies hier ist ein wundervoller historischer Roman zu Zeiten Katharina der Großen.
Er spielt an der Wolga und lässt uns das Schicksal der Familie Reiche miterleben.
Familie Reiche lebt in Franfurt und möchte sich an der Wolga ein neues Leben aufbauen.
Das nicht alles so eintritt, wie sie es sich erhofft haben, bekommen sie schon bald zuspüren.
Die Strapazen der Reise und auch was sie dort erwartet, sowie der Neubeginn ist sehr authentisch dargestellt.
Dieser Roman fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Er ist wunderbar leicht und flüssig geschrieben, so das man in einem Rutsch durch ist.
Das Schicksal der einzelnen Familienmitglieder ist sehr gut dargestellt, wir bangen mit Ihnen, leiden mit ihnen . Wir bekommen Einblicke in ihre Wünsche und Träume.
Einige von ihnen sind uns sofort sympathisch, andere weniger.
Die Zeit von damals wird sehr gut beschrieben und lässt uns alles hautnahn und in Farbe miterleben.
Spannend von der ersten bis zur letzten Zeit, man möchte das Buch eigentlich überhaupt nicht mehr weglegen. 
Das Cover ist einfach hinreißend und macht große Lust darauf dieses Buch zu lesen.
Man wird nicht enttäuscht.
Dieses Buch ist auf ganzer Linie empfehlenswert, nicht nur etwas für jemand, der gern historisches liest.

Meine Meinung:
Ein wundervoller Roman, der mich einfach völlig in den Bann geschlagen hat. Die Schwestern fand ich besonders interessant, einfach total unterschiedlich und jede ist auf ihre Art und Weise etwas Besonderes. Einzig über den Vater musste ich ständig den Kopf schütteln,einfach nur ein Träumer.
Ich selbst hab bisher noch nichts aus dieser Zeit an der Wolga gelesen und fand es sehr interessant, gerade wie die Menschen damals waren und was sie antrieb.
Eigentlich gibt es hier nicht viel hinzuzufügen, dieser Roman ist einfach unschlagbar gut, so das es dafür nur volle Punktzahl geben kann.

Schauen sie im Verlag vorbei, da gibt es viele interessante Bücher zu entdecken Rowohlt Verlag
 
Vielen Dank an den Rowohlt Verlag, das ich dieses wundervolle Buch lesen durfte.