Montag, 1. Januar 2018

[Rezension] Markus Heitz - Wedora: Schatten und Tod (Die Sandmeer Chroniken, Band 2)

Autor: Markus Heitz
Titel: Wedora: Schatten und Tod
Teil einer Reihe: Die Sandmeer Chroniken - Band 2
Genre: Gegenwartsliteratur, Fantasy
Erschienen: 21.August 2017
Verlag: Knaur 
ISBN: 978-3426654361
Seitenanzahl: 656
Preis: Broschiert 16,99€, Ebook 14,99€
Wertung: 5/5
Bildquelle/Cover: © Knaur Verlag









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"Das neue Dark Fantasy-Meisterwerk aus der Feder von Bestseller-Autor Markus Heitz führt die Leser zurück in die ebenso geheimnisvolle wie tödliche Wüstenmetropole Wédōra

Wédōra birgt noch so manches Geheimnis für die Freunde Liothan und Tomeija, die es auf magische Weise in die schwer befestigte Wüstenstadt verschlagen hat.
Während Liothan in alte Gewohnheiten verfällt und sich in Wédōras Unterwelt einen Namen macht, wird Tomeija vom geheimnisumwitterten Herrscher der Stadt zur obersten Gesetzeshüterin berufen. Sie kann nicht ahnen, dass sie bald nicht nur gegen Verbrechen und mörderische Intrigen vorgehen muss, sondern auch gegen ihren Freund aus Kindheitstagen.
Doch damit nicht genug: Zwei benachbarte Königreiche rüsten sich zum Krieg, und die neutrale Stadt wird gegen ihren Willen in die Feindseligkeiten verwickelt – und Liothan und Tomeija werden plötzlich zu den entscheidenden Figuren in einem mörderischen Konflikt. "
Quelle:© Knaur Verlag





Endlich geht es mit Tomeija und Liothan weiter. Was habe ich mich auf die Fortsetzung rund um Wedora gefreut, war aber auch sehr skeptisch, da Band 1 schon etwas zurückliegt.
Meine Bedenken waren jedoch unnötig, denn Markus Heitz ist es nach einem kurzen Rückblick gelungen, mich sofort zu fesseln und in den Bann zu ziehen. Sehr gut hat mir vor allem am Anfang des Buches das Glossar mit all seinen Erklärungen gefallen. Denn es gab so einige Dinge , die mir zunächst Kopfzerbrechen bereiteten. Daher war es wirklich gut, auch nachschlagen zu können.

Markus Heitz ist ein wirklich großartiger Erzähler. Er hat hier eine Welt entwickelt, die enorm komplex, aber auch faszinierend und interessant ist. Er verwöhnt uns dabei mit vielen Details, was das Ganze noch anschaulicher, magischer und facettenreicher macht.
Sofort hatte mich Wedora mit seinen Bewohnern wieder vollkommen in Beschlag genommen.
Man trifft altbekannte Charaktere wieder, lernt aber auch neue kennen.
Besonders bei Tomeija habe ich gern meine Zeit verbracht. Ich mag sie einfach und habe deswegen besonders an ihren Lippen gehangen. Die Entwicklung der Charaktere ist deutlich spürbar und hat mir wirklich gut gefallen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzungen und ihre Handlungen gut nachvollziehen.
Irian ist etwas speziell, gerade was seine Gewohnheiten betrifft. Aber er hat eine Art an sich, die mir einfach keine Ruhe gelassen hat.Ja, es gab auch Szenen die mich gerade bei ihm etwas zum schmunzeln brachten. Denn ohne Frage hat er Charme, was ihn in meinen Augen auch so besonders macht.
Insgesamt stattet der Autor seine Charaktere mit sehr viel Leben und Tiefgründigkeit aus, so daß sie greifbar sind und man gut mit Ihnen mitfiebern kann. Zudem sind sie sehr unterschiedlich gestaltet, was mir enorm gut gefallen hat. Sympathie und Antipathie sind vorhanden, was dem Ganzen auch nochmal eine völlig andere Dimension verleiht.
Wir erfahren hier die Perspektiven von Tomeija und Liothan, was Ihnen mehr Raum und Präsenz verleiht.
Der Schreibstil des Autors ist sehr bildgewaltig, fließend und einnehmend.

Die Handlung selbst ist sehr komplex und befindet sich auf zwei Ebenen, dadurch ist es abwechslungsreich und man kommt kaum zur Ruhe.
Es gibt erneut viele Geheimnisse und Gefahren zu bestehen. Zudem gibt es eine neue Gruppe, die der sieben Krähen, die durchweg in Atem halten.
Mich hat sofort wieder dieser Sog erfasst, dem ich nichts entgegenzusetzen hatte. Mich hat wieder einmal erstaunt, wie schnell ich durch die Seiten geflogen bin.
Es gibt einiges was zunächst noch etwas unklar ist und vielleicht sogar verwirrend erscheint. Aber nach und nach lief alles zusammen und man konnte sich ein genaues Bild von allem machen und zugleich auch seinen eigenen Überlegungen folgen.
Manche Szenen sind wirklich nicht ohne, was mich doch mitunter etwas schlucken ließ. Aber das macht Wedora auch aus und ist ein Teil von dem großen Ganzen.
Viele Fragen wurden mir beantwortet, aber ich habe auch das Gefühl, es ist noch nicht alles erzählt .
Intrigen , Machtverhältnisse und Dunkelheit haben mich eingenommen und nicht mehr auftauchen lassen. Es gibt viel neues zu entdecken und gleichzeitig ist man seinen Emotionen vollkommen hilflos ausgeliefert.
Anhand von einigen Wendungen gelang es dem Autor mich immer wieder sprachlos machen.
Ich war schockiert, stand neben mir und nahm es einfach nur in mich auf und verinnerlichte es.
Aber es gab auch Szenen, die mich schmunzeln ließen, was das Ganze sehr gut aufgelockert hat.
Es gab einiges womit man gar nicht rechnet und besonders am Ende ging es hoch her.
Etwas schade empfinde ich, daß die Geschichte um Wedora nun sein Ende gefunden hat. Denn hier , denke ich , ist noch genug Potenzial für Folgebände vorhanden . Ich würde zu gern wissen, wie es mit einigen Charakteren weitergeht.
Nichtsdestotrotz hat mich auch dieser Band überzeugt, was vor allem an der Komplexität des Ganzen liegt. Markus Heitz ist es perfekt gelungen , das Tempo immer oben zu behalten.
Es ist actionreich, magisch und ziemlich emotionsgeladen.
Dabei gerät man auch immer wieder an seine eigenen Grenzen.
Wedora muss man einfach lesen, absolut toll ausgearbeitet und in Szene gesetzt.



Markus Heitz ist es mit dem zweiten Band rund um Wedora gelungen, mich vollkommen zu fesseln in den Bann zu ziehen und auf ganzer Ebene zu überzeugen.
Es ist sehr komplex, faszinierend und ziemlich actionreich.
Besonders an Tomeija hing mein Herz, aber auch die anderen Charakteren konnten mich begeistern.
Eine Reise voller Intrigen , Geheimnissen und neuen Herausforderungen.
Ich bin begeistert wie enorm vielschichtig das Ganze ist und wie es dem Autor mit ein paar geschickt platzierten Wendungen gelang, mich immer wieder sprachlos zu machen.
Aber auch die Emotionen kommen nicht zu kurz, was mich unheimlich an das Geschehen fesselte und einfach begeisterte.
Absolut empfehlenswert.
Wedora ist eine Reise wert und danach ist nichts mehr wie zuvor.

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